
Manuelle Medizin
MANUELLE MEDIZIN
Die Manuelle Medizin umfasst verschiedene Techniken zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.
Durch gezielte Handgriffe und Mobilisationstechniken werden Blockaden gelöst, die Muskulatur entspannt und die Beweglichkeit verbessert.
Die Manuelle Medizin ist eine westliche Entwicklung, die aus der Chiropraktik und ähnlichen Verfahren hervorgegangen ist und sich in Teilen mit der Osteopathie deckt. Viele sehen darin zuerst das “Einrenken” und “Knacken”, sozusagen die harten Techniken. Andere verstehen es eher als eine weiche Methode des Fühlen und Lösen von Spannung. Für weitere Gruppen ist es ein Neulernen von neuromuskulären Zuständen und Bewegungsabläufen. Ich sehe mich eher in den letzten beiden Wegen repräsentiert, dem begleitenden Fühlen und dem funktionell lernenden.
Besonders die Kombination von Akupunktur mit osteopathischen Verfahren ist häufig eine sinnvolle Ergänzung. Die Kommunikation der Fasziensysteme lässt sich gut mit dem Fliessen des Qi in den Leitbahnen vergleichen. Auch die Rhythmen der Craniosakralen Therapie und der viszeralen Osteopathie sind dem Verständnis der Akupunktur wesensverwandt.


